 |
Seite 1 Galerie 1 Galerie 2 Auftragsarbeiten Impressum
Ihre Spende für die Kunst: iPhone 3 oder 4 (defekt & geschenkt) gesucht für Eingießobjekt. Portoübernahme, Ihr Name / Firma in der Beschreibung des Objektes.
(zB. ..dieses Objekt wurde ermöglicht durch eine Spende von .........) |
|
Online - Kunstgalerie D. ZessinKunst - Harz - Kunst
Objekte aus Kunstharz. In Kunstharz eingegossen. Einbettungen von Acryl-Gemälden. Acryl-Malerei in Kunstharz. Seite 1 Galerie 1 Galerie 2 Auftragsarbeiten Impressum Webgalerie Internetgalerie Galerie Online im Internet
Erläuterungen um die Themen Kunst, Kunsthandwerk, Kunstharz und Kunstharz gießen. Kunst - was ist das?
Das Wort Kunst bezeichnet im weitesten Sinne jede entwickelte Tätigkeit, die auf Wissen, Übung, Wahrnehmung, Vorstellung und Intuition gegründet ist (Heilkunst, Kunst der freien Rede). Im engeren
Sinne werden damit Ergebnisse gezielter menschlicher Tätigkeit benannt, die nicht eindeutig durch Funktionen festgelegt sind. Kunst ist ein menschliches Kulturprodukt, das Ergebnis eines kreativen Prozesses.
Das Kunstwerk steht meist am Ende dieses Prozesses, kann aber seit der Moderne auch der Prozess selbst sein. Ausübende der Kunst im engeren Sinne werden Künstler genannt.
Künstler und Kunst genießen in Deutschland und vielen anderen Ländern Kunstfreiheit; diese ist in Deutschland ein durch die Verfassung (Art. 5 Abs. 3) geschütztes Grundrecht.
Seit der Aufklärung versteht man unter Kunst vor allem die Ausdrucksformen der Schönen Künste:
Bildende Kunst mit den klassischen Gattungen Malerei und Grafik, Bildhauerei, Architektur und etlichen
Kleinformen sowie seit dem 19. Jahrhundert dem Kunstgewerbe oder Angewandte Kunst genannten Grenzbereich zum Kunsthandwerk Musik mit den Hauptsparten Komposition und Interpretation in Vokal- und Instrumentalmusik
Literatur mit den Hauptgattungen Epik, Dramatik, Lyrik und Essayistik Darstellende Kunst mit den Hauptsparten Theater, Tanz und Film
Oper als Verbindung aller Künste: Musik, Darstellende Kunst (Schauspielerei), Bildende Kunst (Bühnenbild), Literatur (Poesie)
Ausdrucksformen und Techniken der Kunst haben sich seit Beginn der Moderne stark erweitert, so mit der Fotografie in der Bildenden Kunst. Bei den Darstellenden Künsten, Musik und Literatur lassen sich
heute auch Ausdrucksformen der Neuen Medien wie Hörfunk, Fernsehen und Internet hinzuzählen. Die klassische Einteilung verliert spätestens seit den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts mit der
Suche nach dem Gesamtkunstwerk an Bedeutung. Kunstgattungen wie die Installation oder der Bereich der Medienkunst kennen die klassische Grundeinteilung nicht mehr. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kunst Was meint bildende Kunst? Der Begriff bildende Kunst hat sich seit dem frühen 19. Jahrhundert im deutschen Sprachraum als
Sammelbegriff für die visuell gestaltenden Künste eingebürgert. Anders als in anderen europäischen Ländern die Schönen Künste sprachlich zusammengefasst werden, so im Französischen als les
Beaux-Arts, im Italienischen als le belle arti oder im Englischen als fine arts, wird im Deutschen die bildende Kunst unterschieden
von den darstellenden Künsten wie Theater, Tanz und Filmkunst,
von der Literatur sowie von Musik wie durch Orchester, Gesang, Oper, Musical usw.,
wobei es zunehmend Überschneidungen gibt. Während sich Werke dieser anderen Künste im zeitlichen
Ablauf vollziehen, existiert ein Werk der bildenden Kunst meist als körperlich-räumliches Gebilde, das durch sich selbst wirkt und keinen Interpreten benötigt, um vom Rezipienten wahrgenommen zu werden.
Zur den Kunstgattungen der bildenden Kunst zählten ursprünglich die Baukunst, Bildhauerei, Malerei, Zeichnung und Grafik sowie das Kunstgewerbe, das auch als angewandte Kunst oder Gebrauchskunst
bezeichnet wird. In Folge der Entwicklung neuer Medien und der fortschreitenden Ausweitung des Kunstbegriffes im 20. Jahrhundert wird der Begriff bildende Kunst heute sehr viel weiter gefasst und ist im
Einzelfall nicht mehr eindeutig von anderen Kunstformen abzugrenzen. So wird das bis zum Beginn der Moderne vor allem visuell und oft haptisch erfahrbare Kunstwerk im 20. und 21. Jahrhundert fallweise
prozessorientiert, wandelt sich etwa zur reinen Idee oder existiert nur als Handlungsanweisung. Anstelle des Gattungsbegriffs definiert sich die aktuelle bildende Kunst im engeren Sinne durch den Kunstbetrieb
und Kunstmarkt, zu dem etablierte Vertreter der Kunstkritik, des Kunsthandels, Sammler und die Kunstmuseen gehören. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Bildende_KunstWas ist Malerei?
Die Malerei zählt neben der Architektur, der Bildhauerei, der Grafik und der Zeichnung zu den klassischen Gattungen der Bildenden Kunst. Malerei ist das Anbringen von Farben mittels Pinsel,
Spachtel oder anderer Gegenstände auf einen Farbträger. Neben der Tafel- und Wandmalerei unterscheidet man ferner die Glas- und Buchmalerei, des Weiteren die kunstgewerblichen Malereien auf Ton oder Keramik.
Das älteste Zeugnis der Malerei sind die Höhlenmalereien mit Tierdarstellungen aus der letzten Eiszeit und dem Jungpaläolithikum.
Malereien und Zeichnungen, aber auch Reliefs und Plastiken, sind als künstlerische Ausdrucksformen aus der Zeit von vor 35.000 bis 10.000 Jahren bekannt. Europäische Höhlenmalereien wurden vor allem in
Spanien und Frankreich entdeckt, so die Wandbilder in der Höhle von Lascaux in Südfrankreich im Jahr 1940. Sie zeigen Tiermotive. Rinder, Hirsche und Pferde wurden in beeindruckender Weise dargestellt
und gehören zu den ältesten bekannten Malereien der Menschheit.
Bei den Kulturen in Vorderasien war die Malerei, und wohl besonders die Wandmalerei sicherlich auch
einst weit verbreitet, doch ist relativ wenig erhalten geblieben. Aus dem Palast von Mari stammen einige Beispiele, aus den Palästen der Hethiter gibt es zahlreiche Fragmente, die aber kaum ein Bild der einst
vorhandenen Bemalung erlauben. Von den Assyrern sind schließlich weitere Beispiele, vor allem von Wandmalerei bekannt.
Auch aus Afrika, Asien und Australien sind frühe Felsmalereien bekannt. Im Nahen Osten gibt es schon
für das Neolithikum zahlreiche Belege für frühe Malereien. Hier ist vor allem das Aufkommen von bemalter Keramik und die Wandmalerei zu nennen. Zahlreiche Reste von Wandmalereien fanden sich in
Çatalhöyük (heutige Türkei) und datieren um 6000 v. Chr. Der Evangelist Lukas ist der Schutzpatron der Kunstmaler. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Malerei Akt - MalereiAktkunst, häufig auch nur als Akt bezeichnet, ist die Abbildung des unbekleideten menschlichen
Körpers in der Kunst, insbesondere in der Zeichnung (Aktzeichnen), Malerei, Grafik, Skulptur und Fotografie (Aktfotografie). Der Begriff kam als Schul-Terminus der Porträt- und Genremalerei im 19.
Jahrhundert auf und bezeichnete ursprünglich eine graphische Studie vom menschlichen Körper (Aktstudie). Heute umfasst der Begriff alle Darstellungen unbekleideter menschlicher Körper, angefangen
von der Frühzeit bis in die zeitgenössische Kunst. Der Begriff Akt leitet sich von dem lateinischen agere = „in Bewegung setzen“ und „actus“ =
„Gestikulation“ ab, bezeichnet ursprünglich also eine Bewegung des menschlichen Körpers. Entsprechend wurde der Begriff in der akademischen Malerei des 19. Jahrhunderts verwendet und als
Abbildung einer Gebärde oder Haltung bzw. der entsprechenden Positur des Modells beim Übergang von einer Bewegung zur nächsten verstanden.
Um die Körperlichkeit des Menschen in der Darstellung hervorzuheben, wurden die Modelle dabei nackt gemalt. Zur Ermöglichung der genauen Wiedergabe (beispielsweise der Körperproportionen und des
Muskelspiels) musste das Modell während des gesamten Malvorgangs unbeweglich in ein und derselben Position verharren, wobei häufig Stützstangen und Hängekonstruktionen zur besseren Fixierung der
jeweiligen Körperhaltung dienten. Später entwickelte man das so genannte Croquis-Verfahren, bei dem man zunächst lediglich skizzenhafte Entwürfe des Aktes zeichnete, sodass das Modell nicht mehr
länger als eine halbe Stunde in einer Position ausharren musste. Bei Auguste Rodin schließlich wurde das Modell sogar in die künstlerische Gestaltung mit eingebunden, indem es seine Stellungen selbst
mitbestimmen konnte. Erst danach wurde der Begriff Akt auf jede Form der nicht-pornographischen, künstlerischen Darstellung eines unbekleideten menschlichen Körpers übertragen.
In der Geschichte der Kunst ist der Akt eines der ältesten und vielfältigsten Genres. In der Frühgeschichte diente er fast ausschließlich zu Kultzwecken. Erst die Griechen erhoben ihn zum
eigenständigen Kunstgegenstand. Im Mittelalter wurden Aktdarstellungen lediglich für religiöse Motive zugelassen, und zwar nur dann, wenn die Darstellungen die Nacktheit wirklich erforderten. Ein
berühmtes Beispiel dafür ist „Die Erschaffung des Adams“ von Michelangelo Buonarotti in der Sixtinischen Kapelle. Während dieser Zeit wurden auch für den weiblichen Akt in der Regel männliche
Modelle benutzt. Außerdem wurden - wie man bei den letzten Restaurierungen an den erwähnten Fresken beobachten konnte - die ursprünglichen Arbeiten später nicht selten retuschiert, um eine allzu
detaillierte Sicht des nackten Körpers zu verdecken. Leonardo da Vinci und Albrecht Dürer erhoben Aktteilstudien (z.B. Hände) zu eigenständigen Kunstwerken.
Im 19. Jahrhundert wurde die Aktabbildung von der Einschränkung auf religiöse, mythologische oder historische Motive befreit. Dies bestätigen beispielsweise die Werke der französischen Impressionisten,
wie Renoir, Manet und Degas, die Menschen in ganz normalen Situationen (oft in der freien Natur) zeigen, sich dabei auf deren körpersprachliche Details konzentrieren, um mit ihnen auch die innere Welt
des Individuums, seine Gefühle, Träume, Ängste und Hoffnungen auszudrücken.
Der Akt hat bis heute nicht an Brisanz und Aktualität verloren und auf Künstler aller Gattungen stets eine
große Anziehungskraft ausgeübt. Immer wieder gelingt es Kunstschaffenden, den menschlichen Körper in neuer Sichtweise darzustellen. Bis heute loten Kunstschaffende die Grenzen des moralisch und
ästhetisch Erlaubten aus und schaffen Kunstwerke, die anfänglich nicht selten auf Ablehnung stoßen - so wie zu Beginn des 20. Jahrhunderts Paula Becker-Modersohn: Keine Frau vor ihr hatte bis dahin den
Mut gehabt, sich selbst von Kopf bis Fuß nackt zu malen. Während männliche Künstler - darunter schon Albrecht Dürer - nicht zögerten, auch ihren eigenen Körper als Aktmodell zu wählen, war
Becker-Modersohn die erste Malerin, die Selbstbildnis und ganzen Akt miteinander zu verbinden wagte. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Aktmalerei Maltechniken:
Unter dem Begriff Maltechnik ist das Auftragen von Farben mit bestimmten Eigenschaften auf Untergründe bzw. Bildträger zu verstehen. Es geht also um die materielle Seite bei der Entstehung eines
Kunstwerkes, nicht um dessen Stil oder seine Aussage.
Von der Renaissance bis zum 19. Jahrhundert wurden Fragen der Maltechnik als reines Handwerk
abgetan und die schöpferische Seite von Kunstwerken übermäßig glorifiziert. Erst in Bauhaus- und Jugendstil-Zeiten rückte der ästhetische Wert der Materialeigenschaften wieder in den Vordergrund.
Manche Künstler verwarfen die breite Palette der Pigmente, die entwickelt worden waren, um feinste Farbnuancen wiedergeben zu können, und wendeten sich wieder einem symbolischen und expressiven Gebrauch der Farbe zu.
Einfluss auf die Maltechnik haben Farbe, Bindemittel und Malgrund. Bei Wand- und Deckengemälden besteht der Malgrund aus dem Verputz. In der Tafelmalerei wird zuerst eine auf den Bildträger
abgestimmte Grundierung aufgetragen, die aus einer oder mehreren Schichten besteht und zum Beispiel beim Aufbringen von Ölfarben verhindert, dass Bindemittel in den Bildträger eindringen kann. Der
Malgrund dient außerdem als Reflexionsschicht. Erst im Impressionismus wurde direkt auf den Bildträger gemalt.
Beim Aquarell als technisch einfachstem Verfahren werden wasserlösliche Farben dünn auf Papier,
Pergament oder andere Materialien aufgetragen. Dazu werden die aus einem Bindemittel (Gummi arabicum) und Farbpigmenten bestehenden lasierenden Farben mit Wasser verdünnt. Im Unterschied zu
Gouache und Tempera schimmert der Malgrund durch die Farbschichten hindurch. Farbmischungen entstehen in der Regel durch das Übereinandermalen verschiedener transparenter Farbschichten. Weiß
entsteht dort, wo der Papiergrund ausgespart wird.
Für die Tafelmalerei ist neben der Grundierung vor allem das Bindemittel entscheidend. Die in dünnen
Schichten aufgetragenen Kaseinfarben oder in Ei-Emulsionen gebundenen Farben der bis zum 15. Jahrhundert dominierenden Temperamalerei erlangten erst durch den abschließend aufgebrachten Firnis
Glanz und Leuchtkraft. Dagegen ließ sich die aus der Enkaustik (Mumienporträts) seit dem 4. Jahrhundert bekannte, in Bienenwachs gebundene Farbe in weichen Übergängen gestaltend auftragen.
Eine solche illusionistische Malweise wurde in der europäischen Malerei erst seit dem 15. Jahrhundert durch die Verwendung trocknender Öle als Bindemittel möglich.
Anfänglich eine Mischtechnik mit komplizierten Unter- und lasierenden Übermalungen, ist die Ölmalerei seit dem 17. Jahrhundert reine Primamalerei, bei der die auf der Palette gemischte Ölfarbe unmittelbar
auf die Grundierung aufgetragen wird. Diese verhältnismäßig leicht zu handhabende Maltechnik bildete die Grundlage für die weite Verbreitung des Tafelbildes für Privatleute. Zugleich förderte die Ablösung von
den feudalen Auftraggebern die Entstehung eines unabhängigen Kunstmarktes sowie die Entwicklung spezieller Gattungen wie zum Beispiel das Privatporträt und die Landschaftsmalerei.
Weniger die Bindemittel als die Beschaffenheit des Grundes bestimmen die Maltechniken der Wandmalerei. Als Malgrund wurde Kalkmörtel in mehreren, immer feiner werdenden Schichten
aufgetragen und anschließend die reine oder mit Bindemitteln versetzte Farbe auf den frischen Putz (daher "al fresco") aufgetragen Auf Grund der chemischen Reaktionen während der Trocknung versinterte
die Farbe mit dem Putz, was diese sog. Fresken besonders haltbar machte. Wird hingegen auf trockenen Putz gemalt, wird diese Technik als al secco bezeichnet. Ein drittes Verfahren ist die Malerei
(auf Karton) mit Tier- und Pflanzenleim als Bindemittel. Bei dieser Leimfarbenmalerei hellen die Farben nach dem Trocknen auf.
In der modernen Malerei erweitern neuentwickelte Bindemittel ständig die Ausdrucksmöglichkeiten. Eine Alternative oder Ergänzung zur Ölfarbe ist zum Beispiel die um 1960 entwickelte Acrylfarbe, die schnell
trocknet und dabei ihre Leuchtkraft behält. Sie kann in Impastotechnik mit Pinseln oder Malmessern aufgetragen werden und trocknet auch in starken Schichten ohne Risse. Mit Wasser verdünnt kann die
Acrylfarbe lasierend vermalt werden. Die getrocknete Farbe ist leicht glänzend und bildet einen elastischen Film auf dem Malgrund. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Maltechnik Was ist Kunsthandwerk? Der Begriff Kunsthandwerk steht für jedes Handwerk, für dessen Ausübung künstlerische Fähigkeiten maßgebend und erforderlich sind. Die Produkte des Kunsthandwerks sind in eigenständiger,
handwerklicher Arbeit und nach eigenen Entwürfen gefertigte Unikate (Autorenprodukte).
Das Kunsthandwerk wird, wie das verwandte Kunstgewerbe, der Angewandten Kunst zugeordnet. Es ist
jedoch mit dem Kunstgewerbe, das Gebrauchsgegenstände auch in Serie, maschinell und nach fremden Entwürfen reproduziert erzeugt, nicht gleichzusetzen.
Unabhängig vom künstlerischen Qualitätsanspruch und der Fertigungsweise hat sich der Begriff „Kunsthandwerk“ weltweit als Sammelbegriff für sowohl kunsthandwerkliche als auch kunstgewerbliche Produkte durchgesetzt.
Der Begriff „Kunsthandwerk“ wurde, nachdem die Metiers der Maler, Buchmaler, Glasmaler, Glasbläser, Graveure, Bildhauer, Gold- und Silberschmiede, Schnitzer, Möbelschreiner, Drechsler, Weber,
Instrumentenbauer, Bildwirker, Töpfer und dergleichen jahrhundertelang als reines Handwerk betrachtet worden waren, erst in jüngerer Zeit ausgeprägt.
In Frankreich vollzog sich eine erste Trennung der Handwerker durch den Ausbruch der heute bildende Künstler genannten Maler und Bildhauer aus der Communauté des maîtres peintres et sculpteurs de
Paris. Dieser Bruch wurde im Jahr 1647 durch die Gründung der Académie royale de peinture et de sculpture besiegelt.
Die fortschreitende Entwicklung kunstgewerblicher Serienproduktionen, die seit dem 18. Jahrhundert mit
der Industrialisierung der Manufakturen einherging, veranlasste die künstlerisch tätigen Handwerker, unter Verweis auf die gestalterische Qualität ihrer Werke und die Einzelstückanfertigung für eine
Abgrenzung zum traditionellen Handwerk einzutreten. Die Kombination der Worte „Kunst“ und „Handwerk“ betont die qualitativen und quantitativen Werte handwerklicher Arbeit in Abgrenzung zu den
seriellen und massenhaft reproduzierbaren Erzeugnissen der Industrie.
Der Begriff Kunsthandwerk hebt - im Vergleich zur Kunst - das handwerkliche und technische Interesse
hervor. In der Erhaltung traditioneller handwerklicher Techniken übernimmt das Kunsthandwerk eine wichtige Aufgabe: Materialität, Verarbeitung und Ästhetik der Formgebung spielen eine wichtige Rolle,
wobei tiefer gehende autonome geistige Prozesse in den Hintergrund treten. Vorwiegend bleibt das Schaffen in funktionalen und angewandten Bereichen. Häufig werden Gestaltungen und ästhetische
Interessen angewandt, um insbesondere Gebrauchsartikel aufzuwerten zu können.
Im Unterschied zu Designern, die vorwiegend Prototypen für Serien- und Massenproduktion entwerfen,
handelt es sich bei Kunsthandwerk vorwiegend um Unikate und Kleinserien, die manuell angefertigt sind. Auch sind meist Gestalter und praktisch Ausführender (Hersteller) ein und dieselbe Person.
Der Begriff „Kunstgewerbe“ wurde in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts geprägt. Er entwickelte sich im Prozess der Industrialisierung, bei dem das Handwerk seine bisherige Stellung bei der Produktion von
Waren an die Verlage, die Manufakturen und Fabriken verlor.
Die 1869 in Deutschland eingeführte Gewerbefreiheit markierte dabei nur den Abschluss einer
Entwicklung größerer Zentralisierungsbestrebungen, die bereits im 18. Jahrhundert mit der Reformierung der Reichshandwerksordnung begannen und nach dem Ende des Siebenjährigen Krieges und der
Befreiungskriege verstärkt wurden. Diese hoben die noch verbliebenen Privilegien städtischer Innungen auf. Durch den Entzug der Kontrolle über die Märkte verschlechterten sich die Wettbewerbsbedingungen
für die stets kapitalschwachen Handwerker, während sich die Produktions- und Absatzmöglichkeiten für die Manufakturen und die sich entwickelnde Industrie im Binnenmarkt weiter verbesserten.
Während die Industrie mit den Prädikaten von Fortschritt und Moderne ausgezeichnet wurde, prägte man das traditionelle „Alte Handwerk“ mit dem Stigma des Konservativen. Mit dem Absatz- und Statusverlust
begann der Prozess der Suche nach möglichen, die Existenz sichernden, Auswegen. Einer der Weg führte dazu, sich von der Masse der betroffenen Handwerker abzugrenzen. Als Unterscheidung wurde
das ästhetische Kriterium der Kunst im Handwerk gefunden und betont. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kunsthandwerk Was ist Kunstharz?
Nach DIN 55958 (Dezember 1988) werden Kunstharze (auch Reaktionsharz genannt) durch Polymerisations-, Polyadditions- oder Polykondensationsreaktionen synthetisch hergestellt. Sie können
durch Naturstoffe, zum Beispiel pflanzliche oder tierische Öle beziehungsweise natürliche Harze, modifiziert sein oder durch Veresterung oder Verseifung natürlicher Harze hergestellt sein.
Kunstharze bestehen in der Regel aus zwei Hauptkomponenten. Die Vermischung beider Teile (Harz und Härter) ergibt die reaktionsfähige Harzmasse. Bei der Härtung steigt die Viskosität an und nach
abgeschlossener Härtung erhält man einen unschmelzbaren (duroplastischen) Kunststoff.
Die Verarbeitung von Kunstharz (kurz Harz) erfolgt häufig im Gussverfahren. Hierbei wird das Gießharz in
eine wiederverwendbare oder eine verlorene Form gegossen.
Als härtbare Formmassen bezeichnet man meist rieselfähige Massen, die in einem
Warmformungsvorgang mit unmittelbar anschließender irreversibler Aushärtung bei erhöhter Temperatur zu Formteilen und Halbzeugen verarbeitet werden. Hierbei sind häufig hohe Drücke zur kompletten Füllung der Form notwendig.
Synthetische Harze sind in der Regel flüssige oder feste amorphe Produkte ohne scharfen Siede- oder Schmelzpunkt. Für die technische Anwendung sind die Harze oft in Form einer Emulsion oder
Suspension erhältlich bzw. werden auch in dieser Form hergestellt.
Viele dieser Harze sind prinzipiell auch als echte Lösungen einsetzbar, da es jedoch bei den dafür meist
notwendigen Lösungsmitteln um flüchtige organische Verbindungen handelt, wird dieser Anteil immer geringer. Chemische Unterteilungen: Phenol-Formaldehydharz (PF- Harze, Bakelit)
Verwendung: Gehäuse von elektrischen Geräten (zwischen beiden Weltkriegen); guter Isolator für elektrischen Strom; heute immer noch vielseitige Verwendung (Ionenaustauscher)
Herstellung: Polykondensation von Formaldehyd und Phenol: Aminoplast: Harnstoff-Formaldehyd (UF-Harz), Melamin- Formaldehyd- Harze (MF-Harze)
Herstellung: Polykondensation von Formaldehyd mit Harnstoff (unter Zugabe von Salzsäure) oder Epoxidharz: härtbares Kunstharz (mit Zusatz von Härter von zähflüssig zu hart)
Verwendung als Gießharz; Verbundwerkstoff; Klebstoff wichtigste Herstellung: Polyaddition und -kondensation aus mehrwertigen Phenolen und Epichlorhydrin (mit Alkalilauge) Polyester-Harze (UP-Harze)
Herstellung auf Basis von ungesättigten Polyestern (mit weiteren Kunststoffkomponenten, wie Styrol) Verwendung: Lacke, Gießharze; Verstärkung der Festigkeit durch Glasfaserzusätze, Schlauchliningverfahren (Kanalsanierung)
ABS-Harze Mischung von Harz und Elastomer Grundmonomere: Acrylnitril, 1,3-Butadien, Styrol Wichtige Eigenschaften: Festigkeit, Schlagfestigkeit und Oberflächenhärte
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kunstharz#Kunstharz Was ist Gießharz? Gießharz ist ein Kunstharz, das flüssig zum Endprodukt verarbeitet wird und als dieses oder dessen
Bestandteil erstarrt. Die Erstarrung erfolgt im Gegensatz zu schmelzbaren Vergussmassen durch eine chemische Reaktion (Vernetzungsreaktion) und ist irreversibel. Sie wird durch Wärme, zugesetzte
Härter, Ultraviolettstrahlung oder auch Feuchtigkeit eingeleitet.
Das noch flüssige Harz wird in eine wiederverwendbare oder verlorene Form gebracht oder es wird ein
Vlies damit getränkt. Den Arbeitsschritt des Einfüllens oder auch die Bauteiltechnologie bezeichnet man als Verguss.
Verwendung für: Umhüllung und Schutz von Bauteilen, wobei Schutz das Eindringen von Feuchtigkeit, Staub,
Fremdkörpern, Wasser, usw. beinhalten kann. Elektrische Isolation, d. h. Erhöhung der Spannungsfestigkeit Fixierung von Bauteilen untereinander, mechanische Stabilität, Erhöhung der Vibrations- und Schockfestigkeit
Berührungsschutz (elektrische Sicherheit) Herstellung von Gießkörpern mit Freiformflächen meistens in geringer Stückzahl
Einkomponentenharze sind vorgemischte Harzsysteme, bei denen die Härtungsreaktion erst oberhalb
einer Starttemperatur beginnt. Durch Lagerung unterhalb der Starttemperatur kann die Härtung viele Monate verzögert werden (ggf. gekühlte Lagerung).
Bei mehrkomponentigen Harzen werden Harz und Härter (sowie evtl. weitere Zusätze wie Füllstoffe, Farbe, Beschleuniger usw.) unmittelbar vor dem Verguss durch Mischen zusammengebracht, je nach
Produkt reagiert das Harzsystem dann bereits bei Raumtemperatur oder erst nach Erwärmung.
Bei gefüllten Harzen wird durch mineralische Zusätze (Quarzmehl, Sand, Kreide, …) das Schrumpfen
beim Aushärten sowie der Ausdehnungskoeffizient des fertigen Formstoffes reduziert. Im Weiteren verbilligen diese Zusätze das Gießharz häufig und verringern die Brandneigung. Diese Vorteile werden
durch die aufwändigere Verarbeitung erkauft, da diese Harze zur Sedimentation neigen.
Die Härtung erfolgt durch Vernetzung der Einzelkomponenten und geht meistens mit einem
Volumenschrumpf einher. Hier gibt es auch die Bezeichnung Reaktionsharz. Bei verschiedenen Harzen erfolgt die Härtungsreaktion exotherm, d. h. es wird Wärme frei, was bei großen kompakten Gießlingen zu Problemen führen kann.
Spezielle Harze reagieren erst nach Bestrahlung mit Ultraviolett oder bei Kontakt mit Katalysatoren oder Feuchtigkeit.
Gute Klarsichtharze sind nach optimaler Verarbeitung von echtem Glas oder Acrylglas kaum zu unterscheiden.
Wichtige Verarbeitungseigenschaften von Gießharzen sind:
die Viskosität vor der Verarbeitung
die Topfzeit, d. h. die Zeit, während der das mit Härter angesetzte Harz noch verarbeitungsfähig ist die Giftigkeit der Ausgangsstoffe und Dämpfe vor der Verarbeitung (Sicherheitsdatenblatt)
Die Verarbeitung von Gießharz erfolgt von Hand oder industriell mit Vergussanlagen. Bei Vakuumvergussanlagen wird entweder eine evakuierte Form mit Gießharz gefüllt oder es wird danach
entlüftet. Hierdurch erhält man blasenfreie Vergüsse und die Füllung aller Zwischenräume und damit besonders gute elektrische Isolationseigenschaften.
Zum teilautomatisierten Verguss verwendet man Dosieranlagen. Bei geringen Mengen und Stückzahlen ist das Anmischen und Vergießen von Hand möglich.
In den Verarbeitungshinweisen des Herstellers ist bei Zweikomponentensystemen (Harz und Härter) z. B. das Mischungsverhältnis angegeben. Entweder ist das Masseverhältnis oder das Volumenverhältnis
angegeben. Weiterhin ist die Topfzeit angegeben, die den Verarbeitungszeitraum bis zum Anstieg der Viskosität beschreibt. Die Härtungsvorschriften geben Zeiten und Temperaturen an, nach denen die Endeigenschaften erreicht werden.
Zum Mischen sind dynamische Mischer oder sogenannte statische Mischer im Einsatz. Statische Mischer vermischen die Komponenten nur durch deren Fließbewegung und besitzen selbst keine
bewegten Teile. Solche statischen Mischer sind oft Einweg-Mischrohre aus Kunststoff und müssen daher nicht gereinigt werden.
Die meisten Gießharze sind im ungehärteten Zustand gesundheits- und umweltgefährdende Stoffe, somit
müssen besondere Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden.
Anwendungen:
Verguss elektrotechnischer Bauteile (Transformatoren, Kondensatoren, Halbleiter, Baugruppen, Hochspannung)
Verguss von offenen Kontaktstellen bei Kabeln und Leitungen (Erdkabelverzweigungen z. B. Energie- und Telefonleitungen), hier jedoch oft auch schmelzende Vergussmassen, siehe Muffe
Herstellung von Abgüssen in vorher hergestellte Formen (z. B. beim Rapid Prototyping, Gebäude- und Denkmal-Restaurierung) Klarsichtverguss (z. B. aus ästhetischen Gründen, zur dauerhaften Erhaltung von Erinnerungsstücken
oder z. B. zur Verbesserung der Handhabbarkeit zerbrechlicher/vergänglicher Objekte zu Schul- und Studienzwecken) Kaltglasur (kratz- und witterungsbeständiger Oberflächenschutz, farblos oder gefärbt. Einsatz bei
Bastelarbeiten, um glasurähnliche Oberflächen ohne Brennprozess zu erzeugen) Wassergestaltung im Modellbau (Bäche, Flüsse, Seen u. Ä.) Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Gie%C3%9Fharz Seite 1 Galerie 1 Galerie 2 Auftragsarbeiten Impressum
|